Rund 50 Einsatzkräfte haben am gestrigen Abend an einer gemeinsamen Großübung zur Personensuche teilgenommen. Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Petershagen (Zug 1, Einsatzleitwagen und Drohnengruppe), die Drohnengruppe des DRK Petershagen/Lahde sowie die Mantrailer Ostwestfalen mit den ISAR Germany Personenspürhunden OWL übten dabei Hand in Hand – unter realistischen Bedingungen und mit einem anspruchsvollen Übungsszenario.
Das fiktive Szenario sah die Suche nach zwei vermissten Personen vor, die sich möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation befanden. Ausgangspunkt war das Jugendgästehaus Petershagen, von wo aus die Einsatzkräfte nach einer gemeinsamen Lage- und Einsatzbesprechung in ihre Abschnitte aufgeteilt wurden.
Fußgruppen, Drohnen und Personenspürhunde arbeiteten parallel: Während die Mantrailer die Fährten der gesuchten Personen aufnahmen, bereiteten die Drohnengruppen von Feuerwehr und DRK ihre Technik vor und starteten die Luftaufklärung. Am Einsatzleitwagen liefen alle Informationen zentral zusammen und der Einsatz wurde vollständig protokolliert.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die erste gesuchte Person wurde bereits rund 20 Minuten nach Start der Suche durch die Personenspürhunde aufgefunden. Die zweite Person wurde durch einen der Fußgruppen gut 45 Minuten später lokalisiert – womit die Übung nach insgesamt rund eineinhalb Stunden erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Es war die erste gemeinsame Großübung dieser Art – und sie verlief erfolgreich: Die beteiligten Einheiten von Feuerwehr, DRK und Mantrailern arbeiteten gut zusammen, und die Aufteilung der Kräfte in die jeweiligen Abschnitte funktionierte reibungslos. Eine solide Grundlage für künftige gemeinsame Einsätze.












